Eine Frau arbeitet an ihrem Schreibtisch

Über die EBO

Ziele des EBO

Das Europäische Beschäftigungsobservatorium (EBO) leistet durch die Bereitstellung von Informationen und vergleichender Forschung sowie die Evaluierung der Beschäftigungspolitik und Arbeitsmarkttrends in den erfassten Ländern einen Beitrag zur Förderung der Europäischen Beschäftigungsstrategie. Es verbessert auf diese Weise die Informationsgrundlage nicht nur für Entscheidungsträger der Beschäftigungsstrategie, sondern auch für andere Interessenvertreter.

Das Europäische Beschäftigungsobservatorium berücksichtigt außer den 27 EU-Mitgliedstaaten auch das EWR-EFTA-Land Norwegen (im Kontext des EWR-Abkommens) sowie Kroatien, die Türkei, die EJRM, Serbien und Island.

Um zu gewährleisten, dass die bereitgestellte Information so aktuell wie möglich ist, werden zunehmend elektronische Mittel zu ihrer Verbreitung eingesetzt.

Das Europäische Beschäftigungsobservatorium (EBO) besteht aus einem Kernteam (GHK/CERGE-EI) und dem SYSDEM-Netzwerk. Außerdem stehen dem EBO fünfundzwanzig Themenexperten für Ad-hoc-Untersuchungen über paneuropäische Themen zur Seite. Diese Experten verfügen über eine umfassende internationale Forschungserfahrung im Bereich Beschäftigung und Arbeitsmarkt und gelten als führend auf ihrem jeweiligen Gebiet.

Die Aufgabe des Kernteams besteht darin, die Tätigkeit des Observatoriums stärker ins Blickfeld zu rücken und die bestmögliche Integration seiner Arbeit zu erzielen. Dies geschieht durch die Bereitstellung von hochwertiger, aktueller Forschung und Information sowie von Ad-hoc-Diensten für die Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration der Europäischen Kommission. Das Kernteam koordiniert zudem die Aktivitäten des SYSDEM-Netzwerks und der Themenexperten, steht in engem Kontakt mit der Kommission und veröffentlicht alle zwei Monate den EBO-Newsletter. Darüber hinaus werden anhand von Fachbeiträgen regelmäßige Berichte für die Kommission sowie Veröffentlichungen und eine Website erstellt.

Gründung des EBO

1982 beschlossen die Europäische Kommission und die EU-Mitgliedstaaten, das MISEP-Netzwerk (Mutual Information System on Employment Policies in Europe) zu gründen, dem sieben Jahre später das SYSDEM-Netzwerk (Community System of Documentation on Employment) folgte. Ende 1989 wurden die Kommission und die Mitgliedstaaten vom Europäischen Rat gebeten, ein Europäisches Beschäftigungsobservatorium zu errichten und ab 1996 wurden beide Netzwerke gemeinsam vom EBO-Sekretariat verwaltet. Im Oktober 2009 wurde das MISEP-Netzwerk eingestellt. Sämtliche MISEP-Tagungsberichte sind zusammen mit den Berichten über die Tätigkeit des SYSDEM-Netzwerks, das weiterhin eine wichtige Rolle im Rahmen des Europäischen Beschäftigungsobservatoriums spielt, auf der EBO-Website veröffentlicht.

Wenn Sie mit dem EBO-Team in Kontakt treten möchten, bitte hier klicken.

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