Das Europäische Beschäftigungsobservatorium (EBO) leistet durch die Bereitstellung von Informationen und vergleichender Forschung sowie die Evaluierung der Beschäftigungspolitik und Arbeitsmarkttrends in den erfassten Ländern einen Beitrag zur Förderung der Europäischen Beschäftigungsstrategie. Es verbessert auf diese Weise die Informationsgrundlage für Entscheidungsträger der Beschäftigungsstrategie und andere Interessengruppen.
Das Europäische Beschäftigungsobservatorium berücksichtigt nicht nur die 27 EU-Mitgliedstaaten, sondern auch die beiden EWR-EFTA-Staaten Norwegen und Island (im Kontext des EWR-Abkommens) sowie Kroatien und die Türkei.
Um zu gewährleisten, dass die bereitgestellte Information so aktuell wie möglich ist, werden zunehmend elektronische Mittel zu deren Verbreitung eingesetzt.
Das Europäische Beschäftigungsobservatorium besteht aus einem Kernteam (GHK/IPiSS) und den beiden EBO-Netzen.
Die Aufgabe des Kernteams besteht darin, die bestmögliche Integration und ein stärkeres Bewusstsein für die Arbeit des Observatoriums zu erzielen. Dies geschieht durch die Bereitstellung von hochwertiger und aktueller Forschung und Information sowie von Ad-hoc-Diensten für die Generaldirektion Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit der Europäischen Kommission. Das Kernteam koordiniert die Aktivitäten der EBO-Netze, steht in engem Kontakt mit der Kommission und veröffentlicht den monatlichen EBO-Newsletter. Darüber hinaus werden anhand von Fachbeiträgen regelmäßige Berichte für die Kommission, schriftliche Veröffentlichungen und eine öffentliche Website erstellt.
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