Disproportionale Zugänge von älteren Arbeitnehmern in die Arbeitslosenversicherung
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Disproportionale Zugänge von älteren Arbeitnehmern in die Arbeitslosenversicherung


Die gegenwärtige Arbeitsmarktpolitik der Regierung zielt darauf ab, eine höhere Erwerbsbeteiligung von älteren Arbeitnehmern zu erreichen. In den letzten Jahren wurden immer mehr ältere Arbeitnehmer (45 Jahre und älter) arbeitslos, und der Anteil der arbeitslosen älteren Arbeitnehmer stieg von 15 % im Jahre 1991 auf 19 % in 1994. Der Minister will nun untersuchen lassen, ob ältere Arbeitnehmer disproportional oft gekündigt werden.

Einige der Gründe für die hohen Zugänge von älteren Arbeitnehmern in die Arbeitslosigkeit sind bekannt: So wurde nach einer Änderung des Kündigungsschutzgesetzes im Jahre 1993, die Massenentlassungen von über 55jährigen unter Beibehaltung ihrer Arbeitslosenunterstützung erlaubte, vielen älteren Beschäftigten gekündigt. Die strengeren Regeln des Erwerbsunfähigkeitsgesetzes (WAO) haben ebenfalls zu dem Anstieg beigetragen.


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