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| Männer | Männer | Frauen | ||||||||||
| und | ||||||||||||
| Frauen | ||||||||||||
| Gesamt | Alterskategorien | Gesamt | Alterskategorien | Gesamt | Alterskategorien | |||||||
| 15-24 | 25-54 | 55-64 | 15-24 | 25-54 | 55-64 | 15-24 | 25-54 | 55-64 | ||||
| EU | ||||||||||||
| 1979 | 62,7 | 51,0 | 70,2 | 45,3 | 80,7 | 56,5 | 91,3 | 64,9 | 45,0 | 45,3 | 49,5 | 28,1 |
| 1995 | 61,3 | 39,9 | 74,5 | 55,1 | 70,0 | 43,0 | 86,0 | 47,5 | 51,5 | 36,7 | 63,0 | 38,7 |
| Japan | ||||||||||||
| 1979 | 70,3 | 42,6 | 75,4 | 61,0 | 87,3 | 42,3 | 95,7 | 81,5 | 53,6 | 42,9 | 55,2 | 44,8 |
| 1995 | 74,1 | 44,7 | 79,3 | 63,7 | 87,9 | 45,1 | 95,3 | 80,8 | 60,2 | 44,4 | 63,2 | 47,5 |
| USA | ||||||||||||
| 1979 | 68,0 | 60,6 | 74,6 | 54,6 | 81,4 | 66,5 | 91,2 | 70,8 | 54,9 | 54,8 | 59,0 | 40,4 |
| 1995 | 73,5 | 58,3 | 79,7 | 55,1 | 80,3 | 61,5 | 87,6 | 63,6 | 66,7 | 55,1 | 72,2 | 47,5 |
Quellen: OECD Historical Statistics 1960-1993; OECD Employment Outlook, Juli 1996; eigene Berechnungen.
Zwar sind die Unterschiede zwischen Japan und den USA auf der einen und Europa auf der anderen Seite groß, doch unterscheiden sich - nach Geschlecht und Alter betrachtet - auch die Beschäftigungsquoten der USA und Japans beträchtlich. Vergleicht man diesbezüglich Europa und Japan, so fällt auf, daß der hervorstechendste Unterschied bei den Beschäftigungsquoten der Männer liegt, während die Unterschiede bei den Frauen zwar auch beträchtlich sind, aber wesentlich kleiner ausfallen. Nach Alterskategorien betrachtet, sind die Unterschiede bei den Älteren (55-64 Jahre) am gravierendsten (hier hat Japan eine um 33 Prozentpunkte höhere Quote, was einem Unterschied von ca. 70 % entspricht), wobei hier wieder die Männer den Ausschlag geben. Auch die Kernaltersgruppen der Männer haben höhere Quoten als in Europa. Am ähnlichsten ist die Beschäftigungsbeteiligung im Vergleich zwischen Europa und Japan bei den Frauen der Kernaltersgruppen und bei den 15- bis 24jährigen Männern. Wollte Europa also eine ähnliche Beschäftigungsquote wie Japan schaffen, müßte vor allem die Erwerbsbeteiligung der älteren Männer sowie der Männer in den Kernaltersgruppen drastisch erhöht werden. Auch die Beschäftigungsquoten der älteren und jüngeren Frauen müßten höher liegen, obwohl hier der Abstand weniger dramatisch ist.
Vergleicht man andererseits Europa und die USA, so liegt das hervorstechendste Merkmal in der hohen Erwerbsbeteiligung der Frauen in den USA, die rd. 15 Prozentpunkte höher ist als in Europa (bei den Männern rd. 10 Prozentpunkte). In allen Alterskategorien sind in den USA wesentlich mehr Frauen beschäftigt als in Europa (und - mit Ausnahme der Älteren - auch als in Japan). Bei den Männern unterscheiden sich vor allem die Jüngeren, deren Beschäftigungsquoten in den USA um fast 19 Prozentpunkte (rd. 43 %) von den europäischen Vergleichswerten abweichen, und auch die der älteren Männer liegen um 16 Prozentpunkte (33 %) höher. Wollte Europa also Beschäftigungsquoten wie in den USA erreichen, müßte vor allem die Erwerbsbeteiligung der Frauen aller Alterskategorien und die der jüngeren und älteren Männer gesteigert werden.
Betrachtet man die Entwicklung der Beschäftigung seit 1979, so zeigt sich der bereits oben erwähnte allgemeine Rückgang der Quoten in den EU-Ländern, der mit dem starken Rückgang der Beschäftigungsquoten der Männer zusammenhängt, während sowohl Japan als auch die USA ihre Quoten steigern konnten - dies vor allem aufgrund des geringeren Rückgangs der Männererwerbsquoten (Japan legte hier sogar noch zu) bei gleichzeitigem Anstieg der Frauenquoten.
Während in der EU die Beschäftigungsquote der Jugendlichen und Älteren zurückging, stieg sie - wie in den USA und Japan - für die Kernaltersgruppen an. Dies beruht, wie in den anderen Ländern, auf dem Anstieg der Frauenbeschäftigungsquoten in dieser Alterskategorie. In den USA sank die Beschäftigungsquote der Jugendlichen, in Japan stieg sie leicht. Hervorzuheben ist die große Stabilität der Männerbeschäftigung in Japan: Die Quoten änderten sich nur leicht, während sie in Europa stark und in den USA weniger stark zurückgingen.
Wenngleich der Rückgang der Beschäftigungsquoten bei den Jugendlichen zum Teil auf eine gestiegene Bildungsbeteiligung hinweist (siehe auch Kasten auf S. 34), ist er doch auch - angesichts der hohen Jugendarbeitslosigkeit - bedenklich. Der starke Beschäftigungsrückgang bei den älteren Männern ist vor allem auf altersabhängige Maßnahmen (Frührenten, Berufsunfähigkeitsrenten etc.) zurückzuführen, die zwar den Arbeitsmarkt entlasten, die öffentlichen Finanzen aber belasten. Unter dem doppelten Druck enger Budgets und einer demographischen Entwicklung mit weniger Jugendlichen sowie - aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung - steigender Zahlen von Älteren ist diese Politik der Arbeitsmarktentlastung bereits eingeschränkt worden (Auer/Speckesser 1996), hatte aber bisher keine Effekte auf die Beschäftigungsquote (Europäische Kommission 1996).
Zusammenfassend lassen sich anhand der vorliegenden Zahlen unterschiedliche Arbeitsmarktsysteme erkennen. So ist Japan nach wie vor ein traditionell starkes ,male breadwinner"-System (Rubery et al. 1995) mit großem sozialen Schutz der Männerbeschäftigung. Die Rolle der Männer als alleinige Verdiener hat sich dagegen in den USA bereits merklich abgeschwächt, während Europa eine mittlere Position zwischen diesen beiden Polen einnimmt1, sich aber eher in Richtung USA als in Richtung Japan bewegt.
Das im internationalen Vergleich gebräuchliche Maß der Erwerbsbeteiligung ist die Erwerbsquote. Die (standardisierte) Erwerbsquote mißt den Anteil der Erwerbsbevölkerung (Beschäftigte und Arbeitslose) an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter - das sind alle im Inland ansässigen Personen im Alter von 15 bis 64 Jahren. Nationale Berechnungen können davon abweichen, wenn beispielsweise auch die Personen im Alter von über 65 Jahren zur Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter gezählt werden, was eine niedrigere Erwerbsquote als die standardisierte ergibt. Dies ist etwa in Japan üblich, da dort wesentlich mehr Personen auch im hohen Alter erwerbstätig sind. Umgekehrt kann sich bei der Standardisierung dann eine sehr hohe Erwerbsquote ergeben, wenn sich im Nenner ein hoher Anteil von Beschäftigten/Arbeitslosen über 65 Jahre befindet, die aus dem Zähler wegstandardisiert wurden.
Während die Erwerbsquote die Arbeitslosen miteinschließt - also im Konzept der Erwerbsbevölkerung davon ausgegangen wird, daß eine Einstufung als arbeitslos ein Signal für unmittelbare Erwerbsabsicht ist -, sagt der Anteil der (unselbständig oder selbständig) Beschäftigten an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter mehr über die tatsächliche Erwerbsbeteiligung aus.
Allerdings ist hier, wie oft angedeutet, nicht nur das Niveau entscheidend, sondern auch die Struktur der Beschäftigung: Der Anteil ,atypischer" und ,typischer" Beschäftigung, also das Ausmaß von permanenten und temporären Voll- und Teilzeitstellen, die Dauer der Arbeitszeiten und insgesamt die Qualität der Beschäftigung müssen hier auch berücksichtigt werden.
Will man das Ausmaß der Exklusion vom Arbeitsmarkt messen, dann muß neben dem quantitativen Umfang auch die Struktur der Differenz zwischen Beschäftigungsquote und Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter analysiert werden. Ein Teil dieser Differenz wird aus den Arbeitslosen gebildet (wobei hier der Anteil von kurz- und langfristigen Arbeitslosen berücksichtigt werden sollte), ein weiterer Teil aus Personen in allgemeiner oder beruflicher Bildung sowie aus Frührentnern oder Personen im regulären Rentenalter. Institutionelle Faktoren wie das System der sozialen Sicherung (Arbeitslosenunterstützungssystem, Renten- und Frührentensystem), das Bildungssystem (z. B. Pflichtschulalter, Lehrlingsausbildung, Hochschulsystem) spielen hier eine Rolle. Daneben gibt es auch noch die Kategorie der Inaktiven (vgl. Kasten auf S. 34), die sich aus unterschiedlichsten Personen zusammensetzt: Frauen und auch Männer, die freiwillig oder aus Mangel an Möglichkeiten nicht am Arbeitsmarkt sind, Entmutigte, die keine Arbeit mehr suchen, etc.
Der Umfang der Differenz zwischen Beschäftigten und Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter - wie er beispielsweise im vorliegenden Text diskutiert wird - gibt allein betrachtet also ein falsches Bild vom Ausmaß des Ausschlusses, denn es macht einen großen Unterschied, ob z. B. die Beschäftigungsquoten Jugendlicher niedrig sind, weil die meisten die Schule besuchen oder weil viele arbeitslos oder sogar inaktiv sind. Das Niveau der Beschäftigungsquote ist also keineswegs das alleinige Maß der Dinge, sondern muß immer mit einer Strukturbetrachtung einhergehen, die Aufschluß über das Maß der Arbeitsmarktexklusion gibt (siehe auch Kasten auf S. 34).
Die Mitgliedstaaten der EU haben somit insgesamt geringere Erwerbs- und Beschäftigungsquoten als Japan und die USA, doch sind auch zwischen den einzelnen europäischen Ländern große Unterschiede zu verzeichnen. Im Zentrum der folgenden Analyse steht aber nicht allein der Vergleich der Beschäftigungsquoten zwischen den einzelnen EU-Ländern, wie sie in Abbildung 2 für 1994 dargestellt sind.2 Hier geht es vielmehr um die Frage, wie sich die Unterschiede zwischen allen EU-Ländern, aufgeschlüsselt nach Alter und Geschlecht, entwickelt haben. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, in welchen Alters- und Geschlechtskategorien die Unterschiede zwischen den Ländern am größten oder geringsten sind und in welche Richtung (Konvergenz oder Divergenz) sich die Beschäftigungsquoten in Europa entwickeln. Die folgende Analyse basiert großenteils auf den standardisierten Zahlen der OECD, die einen internationalen Vergleich ermöglichen. Für die regionale Analyse wurden Zahlen der europäischen Arbeitskräfteerhebung (Sondererhebung für das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) herangezogen.
Betrachtet man beispielsweise die Unterschiede (in den ungewichteten Mittelwerten) der Beschäftigungsquoten von Männern und Frauen in den EU-Ländern, so zeigt sich eine starke Angleichung: 1973 lag der Mittelwert für Männer bei 86,4 % und für Frauen bei 42,9 %; 1995 betrugen diese Werte 70 % für Männer und 51,5 % für Frauen. Die Differenz sank damit von über 40 Prozentpunkten auf unter 20 %.
Diese Ergebnisse sagen allerdings noch nichts über die Streuung der Beschäftigungsquoten nach Ländern aus, zeigen also nicht, wie sich die Unterschiede in den Beschäftigungsquoten nach gewissen Strukturmerkmalen zwischen den einzelnen EU-Mitgliedsländern verringert (oder vergrößert) haben.
Dies wird jedoch bei einer Analyse der Variationskoeffizienten3 deutlich: Betrachtet man diese über die Zeit, ergibt sich bis 1990 ein Trend zu einer stärkeren Divergenz, ab 1990 aber ein Trend zu mehr Konvergenz (vgl. Tabelle 2).
Diese Unterschiede in den Gesamtbeschäftigungsquoten der EU-Länder gründen vor allem auf einer unterschiedlichen Struktur der Erwerbsbeteiligung nach Alter und Geschlecht. Zwar haben alle europäischen Länder trotz des Aufholens der Frauen noch immer höhere Beschäftigungsquoten für Männer (nur in Schweden kam es in den frühen neunziger Jahren hier fast zu einem Gleichstand), doch ist es die nach Ländern stark streuende Beschäftigungsbeteiligung der Frauen, die einen Gutteil der gesamten Unterschiede in den Beschäftigungsquoten Europas erklärt. Dies geht aus einer Analyse der Variationskoeffizienten nach Alter und Geschlecht hervor: Während in den EU-Ländern bei den Männern die Abweichungen vom Mittelwert der Beschäftigungsquoten nur zwischen 5 % (1979) und 7 % (1995) variieren, weichen sie bei den Frauen um bis zu 30 % (1973/1979/1983) ab. Es zeigt sich aber auch, daß im Gegensatz zu den Männern, bei denen sich die Varianz leicht erhöht hat, die (noch immer viel höheren) Unterschiede bei den Frauen in letzter Zeit abgenommen haben und 1995 nur noch 21 % betrugen (vgl. Tabelle 2).
Einen weiteren entscheidenden Aspekt des Gesamtunterschieds der Beschäftigungsquoten zwischen europäischen Ländern stellen auch die unterschiedlichen Quoten nach Altersgruppen dar, wobei sich Altersgruppen und Geschlechterverteilung teilweise überlappen. So ist die Varianz der Beschäftigungsquoten zwischen den Ländern bei den 55- bis 64jährigen Frauen (Abweichungen von mehr als 50 %; Männer ca. 20 %) besonders groß, während die Beschäftigungsbeteiligung der Männer der Kernaltersgruppen in Europa mit zwischen 3 und 5 % nur wenig variiert. Dagegen sind die Unterschiede der Beschäftigungsquoten zwischen den europäischen Ländern auch bei den Frauen der Kernaltersgruppen groß, in der Tendenz jedoch ebenfalls sinkend (vgl. Tabelle 2).
Zusammenfassend kann festgehalten werden: Wenn auch die Beschäftigungsquoten der Männer variieren (wobei sich hier die Quoten der jüngeren und älteren Männer stärker unterscheiden, während die Erwerbsbeteiligung der Kernaltersgruppen homogener über Europa verteilt ist), so ,erklären" sich die Unterschiede zwischen den Gesamtbeschäftigungsquoten der einzelnen EU-Länder zum großen Teil durch unterschiedliche Quoten der Frauen, die in allen Alterskategorien stark variieren; die Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei den Jugendlichen sind hier noch am geringsten.
Die geschlechtsspezifischen Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern sind bei den 15- bis 24jährigen mit rd. 6 Prozentpunkten Differenz in den Mittelwerten geringer als bei den Kernaltersgruppen der 25- bis 54jährigen mit 23 Prozentpunkten und der 55- bis 64jährigen mit rd. 9 Prozentpunkten (vgl. Tabelle 1). Dieser geringere Abstand bei den Jüngeren könnte ein weiteres Indiz dafür sein, daß sich die Varianzmuster von Männern und Frauen über die Zeit angleichen, d. h. die Beschäftigungsquoten in den einzelnen Ländern also grundsätzlich konvergieren. Allerdings zeigt der Vergleich mit 1979, daß der Abstand bei dieser Altersgruppe zwar noch bei über 11 Prozentpunkten lag, bei den 25- bis 54jährigen aber noch fast 42 und bei den Älteren rd. 37 Prozentpunkte ausmachte. Am stärksten verringert hat sich demnach der Abstand bei den Älteren, vor allem durch den Rückgang der Quoten bei den Männern.
Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob die Konvergenz zwischen den Ländern seit 1979 aus dem Sinken der Männerquoten oder dem Wachsen der Frauenquoten entstanden ist. Nach Alter verteilt, ergeben sich bei Männern wie Frauen Einbußen bei den Jugendlichen (hier spielen die Bildungsbeteiligung, aber auch Arbeitslosigkeit und Inaktivität eine Rolle), bei Männern in den Kernaltersgruppen wie auch besonders deutlich bei den Älteren aufgrund von Frühverrentungsregelungen. Insgesamt ist hier ein Rückgang um ca. 10 Prozentpunkte zu verzeichnen.
Bei den Frauen stiegen die Quoten in den Kernaltersgruppen der 25- bis 54jährigen, die zusammen mit den zunehmenden Quoten bei den Älteren unter den Frauen zu einem positiven Gesamtsaldo von rd. 6,5 Prozentpunkten führten. In der Periode 1990 bis 1995 mußten die Frauen jedoch erstmals einen leichten Rückgang verbuchen, der durch die Reduzierung bei den Beschäftigungsquoten der jungen Frauen verursacht wurde.
Die Angleichung der geschlechtsspezifischen Quoten ist also stärker auf den Quotenrückgang der Männer als auf den Anstieg der Frauenbeschäftigungsquoten zurückzuführen (vgl. Tabelle 1 sowie Schmidt 1993).
| Gesamt | Männer | Frauen | 15-24 Jahre | 25-54 Jahre | 55-64 Jahre | |||||||
| Männer | Frauen | Männer | Frauen | Männer | Frauen | |||||||
| 1973 | 0,1 | 0,06 | 0,3 | k.A. | k.A. | k.A. | k.A. | k.A. | k.A. | |||
| 1979 | 0,13 | 0,05 | 0,3 | 0,19 | 0,24 | 0,03 | 0,4 | 0,2 | 0,5 | |||
| 1983 | 0,14 | 0,07 | 0,3 | 0,18 | 0,29 | 0,04 | 0,37 | 0,21 | 0,54 | |||
| 1990 | 0,15 | 0,07 | 0,27 | 0,27 | 0,36 | 0,04 | 0,28 | 0,23 | 0,56 | |||
| 1995 | 0,12 | 0,07 | 0,21 | 0,32 | 0,4 | 0,05 | 0,2 | 0,23 | 0,49 |
Die Zähler dieser drei Quoten zusammengerechnet ergeben die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15-64 Jahre) - den Nenner. Die Differenz zwischen Erwerbsquoten und Beschäftigungsquoten ergibt die Arbeitslosigkeit. Die so errechneten Arbeitslosenquoten sind allerdings niedriger als die gebräuchlichen Arbeitslosenquoten, weil diese nur auf die (zahlenmäßig kleinere) Erwerbsbevölkerung (Beschäftigte und Arbeitslose) bezogen werden und nicht auf die (größere) Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter. Sie sind also nur als Bezugsgrößen zu verstehen, geben aber die Unterschiede der Arbeitslosigkeit im Ländervergleich wieder. Die Restgröße besteht aus dem inaktiven Teil der Bevölkerung.
Länder mit hoher Inaktivitätsrate sind Spanien, Italien, Irland und Griechenland; niedrige Inaktivitätsraten haben die drei skandinavischen Länder, das Vereinigte Königreich und Deutschland. Im Umkehrschluß zu den Ausführungen hinsichtlich der Beschäftigungsquote gehen die hohen Inaktivitätsraten hier wiederum auf die hohen Werte bei den Frauen zurück, während bei den Männern die Unterschiede geringer sind (vgl. Abbildungen 3 bis 5).
Die Kategorie der Inaktiven setzt sich aus verschiedenen Kategorien der Bevölkerung im Alter von 15 bis 64 Jahren zusammen: aus Personen in Bildungsmaßnahmen, in Frührente und aus freiwillig oder unfreiwillig ,Inaktiven". Im Rahmen dieses Artikels kann auf diese - für das Problem der Exklusion vom Arbeitsmarkt - zentrale Frage nach der Komposition dieser Restgröße nicht detailliert eingegangen werden. Eine weitergehende Analyse sollte vor allem den Anteil der weiblichen und männlichen Bevölkerung an Bildungsmaßnahmen zeigen: So sind z. B. 1992 rd. 22 % aller Däninnen, rd. 15 % aller Französinnen, Spanierinnen und Niederländerinnen im Alter von 22 bis 25 Jahren in einer post-sekundären Ausbildung; dies trifft aber nur für rd. 6 % der Britinnen und für 5 % der Griechinnen dieser Altersklasse zu. (Bei den 18- bis 22jährigen sind es 35 % der Belgierinnen, 33 % der Französinnen, 26 % der Griechinnen und Spanierinnen und 17 % der Britinnen, aber nur 10 % der Däninnen; vgl. OECD 1995.)
Auch der Anteil von Frührentnern und Teilnehmern an arbeitsmarktentlastenden Invaliditätsrenten, die einen großen Anteil bei den inaktiven Männern, z. B. in Österreich, Frankreich, Belgien und den Niederlanden umfassen, müßte systematisch erhoben werden, um die Frage nach der Bedeutung der Inaktivität zu beantworten.
Der Bericht ,Beschäftigung in Europa" (Europäische Kommission 1996) zeigt, daß in der EU mehr als 25 % der aktiven Männer im Alter von 25 bis 49 Jahren an Bildungsmaßnahmen teilnehmen, ca. 8 % frühverrentet und 20 % berufsunfähig sind. Weitere 15 % sind beschäftigt, arbeiten aber nicht. Diese Anteile variieren nach Alter (mit höherer Bildungsbeteiligung der Jüngeren) und nach Ländern.
Die folgenden 9-Felder-Tafeln (vgl. Tabelle 3) für die Jahre 1979, 1990 und 1995 setzen die Gesamtbeschäftigungsquote mit der Frauenbeschäftigungsquote ins Verhältnis: 1979 gab es mit Schweden nur ein einziges Land, das sowohl eine hohe allgemeine als auch eine hohe Frauenbeschäftigungsquote aufwies, dicht gefolgt von zwei anderen skandinavischen Ländern und dem Vereinigten Königreich. Japan hatte eine hohe Gesamtbeschäftigungsquote bei niedriger Frauenbeschäftigungsquote, während in den USA und in acht der zu diesem Zeitpunkt - oder später - zur EU gehörenden Ländern noch eine mittlere Gesamtbeschäftigungsquote bei niedriger Frauenbeschäftigungsquote vorzufinden war. Drei weitere Länder (einschließlich der Niederlande) hatten sowohl niedrige Gesamt- als auch Frauenbeschäftigungsquoten. 1990 verzeichneten bereits alle drei skandinavischen EU-Länder hohe Frauen- und Gesamtquoten; auch Japan, die USA und Portugal sind aufgrund einer Erhöhung der Frauenquoten ,aufgestiegen". 1995 sind durch die Beschäftigungskrise dann jedoch die skandinavischen Länder zurückgefallen. Am dramatischsten war der Einbruch in Finnland, das zwischen 1990 und 1995 mehr als 12 Prozentpunkte an Gesamtbeschäftigungsquote verlor, wobei Männer und Frauen gleichermaßen starke Beschäftigungsverluste hinnehmen mußten. Ähnlich groß war auch der Rückgang in Schweden. Allerdings blieb dort die Frauenquote trotz starken Rückgangs mit fast 70 % hoch, während sie in Finnland auf unter 60 % zurückging. Der Einbruch der Quoten in Dänemark war geringer (3,8 Prozentpunkte) und betraf ebenfalls Frauen und Männer zu etwa gleichen Teilen. Auch Portugal, das Vereinigte Königreich und Luxemburg fielen zurück, wenngleich sie die Felder der jeweiligen Frauenquoten (mittel oder niedrig) nicht wechselten. Österreich und Deutschland konnten ihren Rang aufgrund steigender Frauenerwerbsquoten verbessern. Während auch die Niederlande seit 1979 aufgestiegen sind, blieben die Quoten in Spanien bei stark zurückgehender Beschäftigungsquote für Männer und leicht steigender für Frauen sehr niedrig. Griechenland blieb bei fast unveränderten Quoten, ebenso wie Italien, im neunten Feld der niedrigsten Gesamt- und Frauenbeschäftigungsquoten in Europa.
Insgesamt scheint die Konvergenz auf eine Angleichung im Mittelfeld hinauszulaufen: 1979 hatten elf EU-Länder niedrige Frauenbeschäftigungsquoten, drei hatten mittlere und ein Land wies eine hohe auf; 1995 verzeichnete kein Land eine hohe Frauenbeschäftigungsquote, sieben hatten eine mittlere und acht weitere eine niedrige (1990 hatten noch drei EU-Länder eine hohe Frauenbeschäftigungsquote, nur zwei eine mittlere und zehn eine niedrige).
| (a) 1979 | |||||
| Frauen | Frauen | Frauen | |||
| hoch | mittel | niedrig | |||
| (70 % +) | (55 % - 69 %) | (< 55 %) | |||
| Gesamt | |||||
| hoch | S | DK, FIN, UK | JAP | ||
| (70 % +) | |||||
| Gesamt | |||||
| mittel | USA, A, B, F, D, IRL, I, L, P | ||||
| (55 % - 69 %) | |||||
| Gesamt | |||||
| niedrig | GR, NL, E | ||||
| (< 55 %) | |||||
| (b) 1990 | |||||
| Frauen | Frauen | Frauen | |||
| hoch | mittel | niedrig | |||
| (70 % +) | (55 % - 69 %) | (< 55 %) | |||
| Gesamt | |||||
| hoch | DK, FIN, S | USA, JAP, P, UK | L | ||
| (70 % +) | |||||
| Gesamt | |||||
| mittel | A, B, F, D, I, NL | ||||
| (55 % - 69 %) | |||||
| Gesamt | |||||
| niedrig | GR, IRL, E | ||||
| (< 55 %) | |||||
| (c) 1995 | |||||
| Frauen | Frauen | Frauen | |||
| hoch | mittel | niedrig | |||
| (70 % +) | (55 % - 69 %) | (< 55 %) | |||
| Gesamt | |||||
| hoch | USA, JAP, S | ||||
| (70 % +) | (DK)1 | ||||
| Gesamt | |||||
| mittel | FIN, D, P, UK | B, F, L, NL | |||
| (55 % - 69 %) | (A)1 | ||||
| Gesamt | |||||
| niedrig | GR, E | ||||
| (< 55 %) | (IRL, I)1 | ||||
| 1 1994 |
Die europäische Arbeitskräfteerhebung erlaubt zudem eine Analyse regionaler Differenzen bei den Beschäftigungsquoten für zwölf EU-Länder (Daten für Österreich, Schweden und Finnland stehen noch nicht zur Verfügung). Zwar wird von der Europäischen Arbeitskräfteerhebung die tatsächliche Beschäftigungsquote erheblich unterschätzt4, in Ermangelung genauerer Zahlen nehmen wir jedoch eine systematische Unterschätzung aller regionalen Werte an, so daß Aussagen über die regionale Streuung der Beschäftigungsquoten in Europa dennoch getroffen werden können. Die Spannweite des Unterschieds in den Beschäftigungsquoten zwischen allen 165 Regionen der (zwölf) EU-Länder beträgt fast 30 Prozentpunkte (der niedrigste Wert von 30,4 Prozentpunkten ergibt sich für die spanische Region Extremadura und der höchste von 59,4 Prozentpunkten für die niederländische Region Flevoland; vgl. Tabelle 4).5 Insgesamt streuen die Werte um rd. 14 % um den Mittelwert; am homogensten über das nationale Territorium verteilt ist die Beschäftigung nach diesen Daten in Irland, im Vereinigten Königreich, in den Niederlanden und der Bundesrepublik; größere regionale Unterschiede gibt es in den südeuropäischen Staaten Italien, Griechenland und Spanien.
Betrachtet man die regionalen Unterschiede in den Beschäftigungsquoten nach Männern und Frauen, so ergibt sich ein ähnliches Bild wie in der Länderanalyse: Die Quoten der Männer streuen auch regional viel weniger als die der Frauen. Die Spannweite zwischen dem höchsten (Dänemark) und dem niedrigsten Wert (Extremadura) beträgt bei den Frauen 37 Prozentpunkte, der Variationskoeffizient 25 %. Bei den Männern ist die Spannweite zwischen dem höchsten (Schwaben) und dem niedrigsten Wert (Andalusien) 26 Prozentpunkte, der Variationskoeffizient beträgt weniger als die Hälfte des der Frauen (10 Prozent).
Wieder ist es also die unterschiedliche Beschäftigungsbeteiligung der Frauen, die einen Großteil der regionalen Unterschiede in Europa statistisch ,erklärt".
| Mittelwert | Standardab- | Variations- | Spannweite | Minimum | Maximum | Zahl der | |
| weichung | koeffizient | Regionen | |||||
| Belgien | 45,90 | 3,38 | 0,07 | 11,29 | 39,82 | 51,02 | 12 |
| Deutschland | 53,08 | 3,43 | 0,08 | 13,79 | 45,57 | 59,36 | 40 |
| Dänemark | 59,20 | 0 | 59,2 | 59,2 | 1 | ||
| Spanien | 36,62 | 3,55 | 0,10 | 12,98 | 30,4 | 43,37 | 18 |
| Frankreich | 47,15 | 4,09 | 0,09 | 17,17 | 37,19 | 54,35 | 22 |
| Griechenland | 45,99 | 4,94 | 0,11 | 18,39 | 34,56 | 52,95 | 13 |
| Italien | 41,82 | 5,81 | 0,13 | 18,71 | 32,52 | 51,23 | 20 |
| Irland | 45,13 | 2,02 | 0,04 | 96,17 | 42,21 | 48,38 | 98 |
| Luxemburg | 50,86 | 0 | 50,86 | 50,86 | 1 | ||
| Niederlande | 54,21 | 3,17 | 0,06 | 10,19 | 49,22 | 59,41 | 12 |
| Portugal | 52,85 | 4,44 | 0,08 | 12,34 | 44,68 | 57,03 | 7 |
| Vereinigtes Königreich | 54,88 | 2,96 | 0,05 | 99,07 | 50,01 | 59,08 | 11 |
| EU 12 | 47,88 | 6,98 | 0,15 | 29,02 | 30,49 | 59,41 | 165 |
Auch bezüglich der regionalen Beschäftigungsquoten stellt sich die Frage, ob es im Zeitverlauf zu einer Angleichung oder Vergrößerung der Unterschiede kam. Die Europäische Arbeitskräfteerhebung gibt dazu nur lückenhafte Antworten, so daß sich die Frage für Gesamteuropa nicht eindeutig und auch nur für den Zeitraum von 1991 bis 1994 beantworten läßt. Zwischen diesen beiden Erhebungen ging laut Europäischer Arbeitskräfteerhebung die regionale Streuung in Frankreich, Deutschland, Portugal, Irland, Belgien und Spanien zurück, während sie im Vereinigten Königreich und in den Niederlanden leicht, in Italien und Griechenland aber stärker anstieg.6
Insgesamt betrachtet, dürfte damit die regionale Streuung in Europa in den letzten Jahren leicht abgenommen haben, doch ist der Zeitraum von drei Jahren zu kurz, um stabile Trendaussagen zuzulassen.7
Während der Unterschied in der Beschäftigungsbeteiligung zwischen den USA und Japan auf der einen und dem Durchschnitt der EU-Mitgliedsländer auf der anderen Seite groß ist, gibt es durchaus auch europäische Länder mit ähnlich hohen Beschäftigungsquoten. Die Höhe der Quoten setzt sich dabei im Triaden-Vergleich unterschiedlich zusammen: Japans Männerbeschäftigung ist nicht nur hoch - im Vergleich zu Europa und schwächer auch zu den USA fällt hier die hohe Erwerbsbeteiligung im Alter besonders auf -, sondern auch über die Zeit stabil. Den USA ist es wiederum gelungen, mehr Frauen aller Altersklassen an der Beschäftigung zu beteiligen, als dies in Europa im Schnitt möglich war.
Allein diese Zahlen weisen auf unterschiedliche Beschäftigungssysteme hin: Traditionelle ,Der-Mann-als-Alleinverdiener"-Systeme auf der einen und ,Die Frau als Beschafferin von Zusatzeinkommen wie auch als gleichberechtigte oder alleinige Verdienerin" auf der anderen Seite gehen mit (europäischen) Systemen einher, die irgendwo zwischen diesen beiden Extremen angesiedelt sind.
Vom Trend her gesehen, haben sich die Systeme eher auseinanderentwickelt denn angeglichen: Dies gilt vor allem für die Männerbeschäftigung, die in Europa stark zurückgeht, insbesondere bei den Älteren, aber auch bei den Jüngeren; bei den jüngeren Frauen gibt es ebenfalls einen Rückgang.
Wird die Frage nach der Konvergenz der (sehr unterschiedlichen) Beschäftigungsquoten zwischen den einzelnen Ländern Europas erhoben, so zeigt sich vor allem in den letzten fünf Jahren ein Trend zur Konvergenz, der auch mit einer leichten regionalen Angleichung der Beschäftigungsbeteiligung einhergeht. Bedenklich ist dabei nur, daß diese Konvergenz unter dem Vorzeichen sinkender (zwischen 1990 und 1995 sind erstmals auch die Frauenquoten, vor allem in den skandinavischen Ländern, gesunken) und nicht steigender Beschäftigungsquoten steht.
Die vorliegende Analyse der Beschäftigungsquoten bleibt - obwohl wesentliche Strukturparameter diskutiert werden - auf einem stark quantitativen Niveau. Wichtige qualitative Fragen hinsichtlich der Komposition der Beschäftigung nach Teil- und Vollzeit, nach befristeten und unbefristeten Verträgen, nach der Entwicklung der Arbeitszeit, der sektoralen Entwicklung, der Entwicklung selbständiger und unselbständiger Beschäftigung, der Lohn- und Einkommensentwicklung und ihrer Rückwirkung auf die Beschäftigungsquote blieben dabei unberücksichtigt. Andere erklärende Variablen wie das Steuersystem8 (und die Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Arbeit und Familie, wie z. B. Unterbringungsmöglichkeiten für Kinder) und die sich verändernde Familienstruktur (hin zum Single) wurden dabei nicht einbezogen. Auch die Frage nach der Flexibilität am Arbeitsmarkt, d. h. nach der Veränderung des Status am Arbeitsmarkt zwischen beschäftigt, arbeitslos und inaktiv, blieb bei der aggregierten Analyse ausgespart. Diese Mobilitätsparameter sind jedoch wichtig, um Beschäftigungssysteme nach Gesichtspunkten von Übergangsmärkten zu betrachten (vgl. Schmid 1993; Schömann/Kruppe 1996; O'Reilly/Bothfeld 1996). Diese Fragen sollen in weitergehenden Analysen zum Thema berücksichtigt werden.
Es ist hier die Frage zu stellen, ob es trotzdem politikrelevante Schlußfolgerungen gibt, die jene Steigerung der Beschäftigungsquoten unterstützen, die von der Kommission und den Mitgliedsländern gewünscht wird. Der Einfachheit halber sei hier nur eine genannt: Europa muß die Beschäftigungsbeteiligung älterer Arbeitnehmer steigern, um zu insgesamt höheren Quoten zu kommen. Der Trend ist bereits eingeleitet, wie die Reduzierung und Abschaffung vieler Frühverrentungsmöglichkeiten sowie die Einführung von Teilzeitrenten zeigen.9 Doch werden hiermit Probleme aufgeworfen, die noch gelöst werden müssen: Wie ist es zu verhindern, daß es zu einem Generationskonflikt kommt, da nun längerbeschäftigte Ältere die Einstellung jüngerer Arbeitnehmer verhindern (bei zu erwartendem stagnierenden oder nur mäßigen Anstieg der Gesamtbeschäftigung)? Welche Mechanismen ermöglichen es Firmen, ältere Arbeitnehmer (bei denen sich Gesundheitsrisiken kumulieren und man von einer eingeschränkten beruflichen und geographischen Mobilitätsbereitschaft ausgehen muß) länger zu beschäftigen? Auch Japan, das nie den europäischen Weg der Arbeitsmarktentlastung über Frühverrentungen beschritten hat, steht hier vor Problemen, die einer Lösung noch harren. Auch von der Lösung solcher Fragen wird es abhängen, ob Europa an der Jahrtausendwende den Trend zu einer sinkenden Beschäftigungsbeteiligung umkehren kann.
Appelbaum, E. & R. Schettkat (1994): The Employment Problem in the Industrialized Countries. Economic Policy Institute. Washington, D. C.
Auer, P. & S. Speckesser (1996): Arbeitsmarkt und Organisationswandel. Zukünftige Arbeitsstrukturen und ältere Arbeitnehmer. Discussion paper FS I 96-205a, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Berlin.
Europäische Kommission (1993): Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung. Weißbuch. Brüssel, Luxemburg.
Europäische Kommission (1996): Beschäftigung in Europa. Bericht. Brüssel, Luxemburg.
Gustafsson, S. (1996): ,Tax Regimes and Labour Market Performance." In: G. Schmid et al. (Hg.): International Handbook of Labour Market Policy and Evaluation. Cheltenham, S. 811-837.
OECD (1995): Education at a Glance: OECD Indicators. Paris.
OECD (1996): Employment Outlook. Paris.
O'Reilly, J. & S. Bothfeld (1996): ,Arbeitsmarktübergänge und Teilzeitarbeit." In: inforMISEP, Nr. 54, S. 23-31.
Rubery, J., M. Smith, C. Fagan & D. Grimshaw (1995): Women and the European Employment Rate: The Causes and Consequences of Variations in Female Activity and Employment Patterns in the European Union. European Commissions's Network of Experts on the Situation of Women in the Labour Market. Brüssel.
Schettkat, R. (1989): ,The Impact of Taxes on Female Labour Supply." In: International Review of Applied Economics, 3, S. 1-24.
Schmid, G. (1993): Übergänge in die Vollbeschäftigung. Formen und Finanzierung einer zukunftsgerechten Arbeitsmarktpolitik. Discussion paper FS I 93-208. Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Berlin.
Schmidt, G. M. (1993): Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern im Industrieländervergleich. Opladen.
Schömann, K. & T. Kruppe (1996): ,Die Beschäftigungsdynamik in der Europäischen Union." In: inforMISEP, Nr. 55, S. 37-47.
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