Der soziale Arbeitsmarkt steht für ein vielfältiges Maßnahmenpaket zur sozialen und beruflichen Eingliederung und Wiedereingliederung von Arbeitslosen, mit dem dort eingegriffen wird, wo sich entsprechende Bedürfnisse nicht vom Markt befriedigen lassen. So soll der soziale Arbeitsmarkt zur Lösung von Beschäftigungs-, Bildungs- und anderen sozialen Problemen beitragen, wobei ein Schwerpunkt bei der Bekämpfung von Arbeitslosigkeit, Armut und sozialer Ausgrenzung gesetzt wird.
Um Kräfte bündeln und Maßnahmen aufeinander abstimmen zu können, haben öffentliche und private Stellen, in deren Verantwortlicheit als vorrangig eingestufte Bereiche fallen, Vereinbarungen unterzeichnet, auf deren Grundlage Projekte zur Schaffung von Arbeitsplätzen entwickelt werden sollen. Dabei handelt es sich um Maßnahmen zur Beschäftigungsförderung in den Bereichen Denkmal- und Kulturpflege, Umweltschutz, Wald- und Brandschutz, Freizeit, häusliche Pflegedienste und Sozialdienste.
Programme in Berufsausbildungswerkstätten, Eingliederungsunternehmen, Beschäftigungsprogramme und Programme zur Schaffung geschützter Arbeitsplätze sind weitere Maßnahmen zur Gestaltung des Sozialen Arbeitsmarkts.
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