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NATIONALE ARBEITSMARKTPOLITIKENBasisinformationsberichte
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| Jahr | Gesamtabhängigkeit | Altersabhängigkeit | Bev. (55-64)/ |
| Bev. (15-64) | |||
| 1996 | 54,1 | 17,6 | 12,4 |
| 2001 | 48,7 | 16,6 | 13,0 |
| 2006 | 47,4 | 16,5 | 14,9 |
| 2011 | 49,0 | 17,9 | 16,4 |
| 2016 | 50,8 | 20,4 | 17,3 |
| 2021 | 51,8 | 23,0 | 18,2 |
| 2026 | 53,0 | 26,0 | 18,9 |
Anmerkungen:
Gesamtabhängigkeit = Summe der Bevölkerung unter 15 bzw. ab 65 Jahren geteilt durch die Bevölkerung im Alter von 15 bis 64 Jahren.
Altersabhängigkeit = Bevölkerung ab 65 Jahren geteilt durch die Bevölkerung der 15- bis 64-jährigen.
Quellen: Volkszählung 1996; Central Statistics Office (1999a).
Prognosen für die Erwerbsbevölkerung, die sich lediglich bis 2011 erstrecken, zeigen - allerdings mit abnehmender Geschwindigkeit - ein kontinuierliches Anwachsen der Gesamterwerbsbevölkerung (Tabelle 3). In Anbetracht der gegenwärtigen Situation wird geschätzt, dass die Erwerbsbevölkerung von 1.508.000 in 1996 auf 1.740.000 in 2001 anwächst, was einer durchschnittlichen Zuwachsrate von knapp 3% pro Jahr entspricht. Zwischen 2001 und 2006 wird die jährliche Zuwachsrate voraussichtlich auf etwa 1,7% absinken, so dass die Erwerbsbevölkerung dann 1.895.000 Personen umfassen wird. Für den Zeitraum nach 2006 wird erwartet, dass die Zunahme der Erwerbsbevölkerung auf knapp unter 1% fällt, wodurch die Gesamterwerbsbevölkerung bis 2011 auf 1.984.000 Personen anwachsen würde.
Die Prognosen zeigen, zumindest für die Gruppen höheren Alters, nur einen geringen Altersanstieg in der Erwerbsbevölkerung. Der Anteil der über 54-Jährigen an der Erwerbsbevölkerung wird laut Prognose von 10,7% in 1996 auf 12,4% in 2011 zunehmen. Dieser Aufwärtstrend wird etwas deutlicher, wenn man die Altersgruppe ab 45 Jahren betrachtet. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass der größte Teil dieses Anstiegs auf die weibliche Erwerbsbevölkerung zurückzuführen ist. Angesichts der in der vorangegangenen Untersuchung beschriebenen altersbezogenen Entwicklungen in der aktiven Bevölkerung wäre hier vielleicht ein größerer Anstieg zu erwarten. Wie Tabelle 4 zeigt, beruht das Ergebnis in Wirklichkeit sehr stark auf den für die Prognose getroffenen Annahmen, die mit einer kontinuierlichen Reduzierung der Erwerbsquoten älterer Männer und alleinstehender Frauen rechnen.2 Im internationalen Vergleich liegen in Irland die Erwerbsquoten der älteren Bevölkerungsgruppen jedoch relativ hoch (insbesondere bei den Männern), was auf die beträchtliche Anzahl von Selbständigen, vor allem Landwirten, zurückzuführen ist. In diesem Zusammenhang wird der anhaltende Niedergang der Beschäftigung im landwirtschaftlichen Sektor wahrscheinlich einen kontinuierlichen Rückgang der Erwerbsquote älterer Arbeitnehmer im Allgemeinen auslösen.3
| Jahr | 15-24 | 25-44 | 45-54 | 55-64 | 65+ | Gesamt | 45+ | 55+ |
| in % der Erwerbs- | ||||||||
| bevölkerung | ||||||||
| Männer | ||||||||
| 1996 | 154 | 470 | 182 | 92 | 27 | 925 | 32,6 | 12,9 |
| 2001 | 171 | 519 | 206 | 104 | 26 | 1.025 | 32,8 | 12,7 |
| 2006 | 156 | 570 | 220 | 122 | 25 | 1.093 | 33,7 | 13,5 |
| 2011 | 134 | 599 | 232 | 134 | 26 | 1.124 | 34,9 | 14,2 |
| Frauen | ||||||||
| 1996 | 127 | 328 | 86 | 34 | 8 | 583 | 21,9 | 7,2 |
| 2001 | 145 | 395 | 120 | 49 | 6 | 715 | 24,5 | 7,7 |
| 2006 | 130 | 452 | 149 | 65 | 6 | 802 | 27,4 | 8,8 |
| 2011 | 114 | 489 | 172 | 78 | 7 | 860 | 29,9 | 9,9 |
| Gesamt | ||||||||
| 1996 | 281 | 798 | 268 | 126 | 35 | 1.508 | 28,4 | 10,7 |
| 2001 | 315 | 914 | 327 | 153 | 32 | 1.741 | 29,4 | 10,6 |
| 2006 | 286 | 1.022 | 369 | 187 | 32 | 1.895 | 31,0 | 11,5 |
| 2011 | 248 | 1.088 | 404 | 212 | 33 | 1.984 | 32,7 | 12,4 |
Anmerkung: Die Definitionen für die Erwerbsbevölkerung beruhren auf den von der ILO empfohlenen Definitionen.
Quelle: Central Statistics Office (1999a).
| Jahr | 15-24 | 25-44 | 45-54 | 55-64 | 65+ | Gesamt |
| Männer | ||||||
| 1996 | 47,6 | 93,4 | 87,1 | 63,1 | 15,3 | 68,1 |
| 2001 | 51,2 | 93,3 | 87,0 | 62,0 | 14,0 | 69,4 |
| 2006 | 50,8 | 93,4 | 87,0 | 60,3 | 13,0 | 69,7 |
| 2011 | 48,7 | 93,4 | 87,2 | 58,3 | 12,0 | 69,0 |
| Frauen | ||||||
| 1996 | 41,1 | 63,9 | 42,3 | 23,4 | 3,2 | 41,4 |
| 2001 | 45,1 | 70,6 | 51,5 | 29,2 | 2,5 | 46,8 |
| 2006 | 44,4 | 73,8 | 58,2 | 31,7 | 2,4 | 49,5 |
| 2011 | 43,2 | 76,7 | 62,1 | 33,6 | 2,4 | 50,7 |
| Gesamt | ||||||
| 1996 | 44,4 | 78,5 | 65,0 | 43,3 | 8,4 | 54,5 |
| 2001 | 48,2 | 81,9 | 69,3 | 45,6 | 7,4 | 57,9 |
| 2006 | 47,7 | 83,6 | 72,5 | 46,0 | 7,0 | 59,4 |
| 2011 | 46,0 | 85,1 | 74,4 | 45,8 | 6,6 | 59,7 |
Anmerkung: Die Definitionen für die Erwerbsbevölkerung beruhen auf den von der ILO empfohlenen Definitionen.
Quelle: Central Statistics Office (1999a).
In Irland gibt es nur eine begrenzte Anzahl von Maßnahmen, die im genannten Sinne als "altersbezogene" Sondermaßnahmen betrachtet werden könnten. Es existieren jedoch, wie in den meisten anderen Ländern, grundlegende Unterstützungsprogramme (hauptsächlich im Bereich der sozialen Absicherung), die sich mit dem Altern und dem Rückzug aus der Erwerbsbevölkerung befassen bzw. dies erleichtern sollen. So gibt es z.B. beitrags- sowie nichtbeitragspflichtige staatliche Rentenprogramme. Die beitragspflichtige Rente gilt ab 65 Jahren und richtet sich nach der Höhe der gezahlten Sozialversicherungsbeiträge. Bei der nichtbeitragspflichtigen Maßnahme, die auf einer Bedürftigkeitsermittlung beruht, besteht ab 66 Jahren ein Bezugsanspruch. In beiden Rentensystemen werden absolute wöchentliche Zahlungen festgelegt, die von den familiären Umständen abhängen und jährlich überprüft werden.
Für Personen in bezahlter Beschäftigung existieren überdies firmenfinanzierte Rentenprogramme. Auch Selbständige können unabhängige Vorkehrungen für ihre Rente treffen. Diese Programme sind freiwillig (das heißt, es gibt für sie keine gesetzlichen Anforderungen), und die Vereinbarungen variieren je nach Beschäftigung. In Irland sind ungefähr 50% der Erwerbstätigen durch eine der beiden Programmarten abgedeckt. Auch der Staat stellt für seine Bediensteten Berufsrenten zur Verfügung, die kontinuierlich aus dem aktuellen Steueraufkommen finanziert werden. Für Renten im privaten Sektor, bei denen der Bezugsanspruch normalerweise mit 65 Jahren einsetzt, berechnet sich der Rentenbetrag in der Regel aus einem Sechzigstel des aktuellen Einkommens für jedes Jahr der Betriebszugehörigkeit. Im Wesentlichen richtet sich der ausbezahlte Betrag deshalb nach der Dauer der rentenberechtigten Beschäftigung, obwohl Probleme bei der Übertragbarkeit von Renten im Fall von Arbeitsplatzwechseln hier vielfach negative Auswirkungen haben. Dieses Thema wird weiter unten eingehender behandelt. Für Staatsbedienstete errechnen sich die (bei Erreichen des 65. Lebensjahres) ausgezahlten Rentenbeträge aus einem Achtzigstel des zuletzt erreichten Einkommens für jedes Dienstjahr, höchstens jedoch für 40 Jahre.
Bei schwerer Erwerbsunfähigkeit werden außerdem staatliche Erwerbsunfähigkeitsrenten gezahlt, die sich nach dem Grad der dauerhaften Erwerbsunfähigkeit richten. Um Anspruch auf die beitragspflichtige Komponente zu erwerben, muss die betroffene Person mindestens fünf Jahre lang Sozialversicherungsbeiträge geleistet haben. Für Personen, die die erforderliche Beitragshöhe nicht erreichen, gibt es eine entsprechende bedarfsorientierte Maßnahme (Erwerbsunfähigkeitsbeihilfe). Die wöchentlich gezahlten Grundbeträge für diese Maßnahmen sind ähnlich hoch wie bei den entsprechenden staatlichen Rentenprogrammen.
An dieser Stelle mag ein Hinweis auf das Programm für Vorruhestandsgeld (Pre-Retirement Allowance Scheme - PRETA) angebracht sein, mit dem Personen ab 55 Jahren ermöglicht wird, sich aus der Erwerbsbevölkerung zurückzuziehen und dabei weiterhin Arbeitslosenunterstützung zu erhalten, ohne Anforderungen hinsichtlich Beschäftigungssuche, Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt etc. erfüllen zu müssen. Als Voraussetzung haben Antragsteller eine Erklärung zu unterschreiben, in der sie angeben, keine Beschäftigung mehr aufzunehmen. Ab 65 oder 66 Jahren erhalten diese Personen dann Anspruch auf normale staatliche Rentenzahlungen. Anfang 1999 nahmen insgesamt fast 12.000 Personen diese Maßnahme in Anspruch, die allerdings dem von der Politik zur Förderung aktiven Alterns verfolgten Ziel völlig entgegensteht, da sie Personen explizit vom Verbleib in der Erwerbsbevölkerung abhält. Das PRETA-Programm ist keineswegs einzigartig, da ähnliche Maßnahmen auch in vielen anderen Ländern existieren.
Derzeit gibt es keine besonderen Strategien zum Erhalt des Arbeitsvermögens älterer Arbeitnehmer oder zur Entwicklung flexibler Arbeitsvereinbarungen, die den Unternehmen eine Anpassung an eine alternde Belegschaft ermöglichen und den Arbeitnehmern erlauben, im Arbeitsleben zu verbleiben, statt in den Vorruhestand gedrängt zu werden. Auch existieren keine Tarifverträge, die Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Personen fördern. Zwar werden Beschäftigungsprogramme durchgeführt, die eine Wiedereingliederung von Arbeitnehmern oberhalb gewisser Altersgrenzen unterstützen sollen, doch sind diese Grenzen relativ niedrig, so dass die Programmteilnehmer im Rahmen der gegenwärtigen Diskussion nicht als "alt" bezeichnet werden können. Einige dieser Maßnahmen werden weiter unten beschrieben.
Neue oder jüngere Entwicklungen, die hinsichtlich der Alterungsproblematik als relevant betrachtet werden könnten, lassen sich grob in vier Bereiche gliedern:
1. vorgeschlagene Maßnahmen für den Umgang mit Problemen, die sich aus Rentenbestimmungen ergeben;
2. Initiativen zur Förderung lebenslangen Lernens;
3. Gesetze gegen Diskriminierung im Beschäftigungsbereich;
4. andere Maßnahmen.
Für die derzeit diskutierten Themen können diese Punkte (abgesehen von der Rentenunterstützung) zwar eine gewisse Relevanz besitzen, jedoch ist keiner von ihnen als spezielle Reaktion auf die Altersentwicklung in der Bevölkerung zu betrachten.
In Irland ist die Vorsoge für die zukünftige Rentenabsicherung möglicherweise der Bereich, dem hinsichtlich der kommenden Folgen einer alternden Bevölkerung bisher die größte Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Im Februar 1997 veröffentlichten das Ministerium für Soziales, Kommunalwesen und Familienangelegenheiten und die Staatliche Rentenbehörde4 gemeinsam den Konsultationsbericht "National Pensions Policy Initiative: Consultation Document" [Initiative für die staatliche Rentenpolitik: Konsultationsbericht]. Das Ziel dieser Initiative bestand darin, die wichtigsten Themen und Probleme in Verbindung mit der Rentenabsicherung (vor allem der staatlichen Programme und der Betriebsrenten) ausführlich darzulegen und auf nationaler Ebene eine Diskussion darüber zu erleichtern, wie die Rentensysteme in Anbetracht der erwarteten demographischen Veränderungen weiterentwickelt werden können.
Von besonderem Interesse ist, dass sich der Bericht auf die Frage der Aktivierung bzw. Reaktivierung der älteren Erwerbsbevölkerung bezieht. So wurde die Möglichkeit vorgebracht, dass Rentner durch eine Teilzeitbeschäftigung oder die Aufnahme einer neuen Beschäftigung weiterhin ein Einkommen erzielen. Ferner wurde die weiterreichende Frage aufgeworfen, ob angesichts der sich verändernden Beschäftigungsmuster (insbesondere der Zunahme atypischer Beschäftigung) neue, flexiblere Rentenvereinbarungen wünschenswert seien, die sich eher an der beruflichen Laufbahn einer Person als an den einzelnen Arbeitsstellen orientieren sollten. Auch wurde in dem Bericht angemerkt, dass sowohl bei staatlichen als auch privaten Renten normalerweise ein Alter für den Beginn der Rentenzahlung festgelegt wird und dass sich bei steigender Lebenserwartung auch die Differenz zwischen der Länge der Beitragsdauer und dem voraussichtlichen Zeitraum der Auszahlung vergrößern wird. Dies bedeutet, dass das normale Rentenalter angehoben werden muss, wenn das Beitragsniveau unverändert bleiben soll. Im Bericht wird daher die Frage gestellt, ob das derzeitige "normale" Rentenalter aufrechterhalten werden kann und ob bei höherer Lebenserwartung eine längere Lebensarbeitszeit angemessen ist.5
Im Anschluss an die Konsultationen veröffentlichte die Staatliche Rentenbehörde im Mai 1998 ein Dokument, das spezielle Vorschläge zur Verbesserung der Rentenbestimmungen hinsichtlich staatlicher Programme und privater Betriebsrenten enthält (National Pensions Board 1998). Für die staatlichen Renten forderte der Bericht Veränderungen, durch die über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren eine Mindestrente erreicht werden sollte, die 34% des durchschnittlichen Verdiensts in der Industrie entspricht. Nach einer kürzlich durchgeführten Forschungsarbeit ließe sich hierdurch ein Rentenniveau erzielen, das ausreichend wäre, um eine angemessene Mindestversorgung für einen alleinstehenden Erwachsenen zu gewährleisten (ESRI 1996).
Im Zusammenhang mit Programmen für Betriebsrenten bestand einer der wichtigsten Aspekte des Berichts in einer Empfehlung zur Einführung von Persönlichen Ruhestandssparkonten (Personal Retirement Savings Accounts - PRSA), bei denen es sich um Investitionskonten handelt, die den jeweiligen Personen gehören. Die Beiträge werden in Investmentfonds angelegt, die von einem zugelassenen PRSA-Anbieter gehalten und verwaltet werden.6 Zu einem angemessenen Zeitpunkt würden diese einer Institution übertragen werden, die Renten anbieten darf und bei der schließlich eine lebenslange Rentenversicherung abgeschlossen werden kann. Wenn sich derzeit der Beschäftigungsstatus einer Person ändert, muss diese die Beitragszahlungen für das bestehende Rentensystem oder -programm einstellen, sofern ein solches existiert bzw. die Person Mitglied darin ist. Obwohl die Person in einem neuen System oder Programm wieder ganz von vorne anfangen kann, werden die Kosten sowohl für die Person selbst als auch für den Anbieter mit steigender Anzahl der Beschäftigungsverhältnisse zunehmend belastender und inakzeptabler. Im Gegensatz dazu könnte ein PRSA-Inhaber sein Konto auch bei Arbeitsplatzwechsel oder Beschäftigungsunterbrechung weiterführen. Eine solche Regelung wäre besonders für Arbeitnehmer in atypischer Beschäftigung von Nutzen sowie für Personen in Branchen, in denen hinsichtlich Betriebsrenten nur eine niedrige Deckung besteht.
Im Bereich des lebenslangen Lernens besteht die wichtigste Entwicklung in der Veröffentlichung (November 1998) eines Grünbuchs der Regierung über "Adult Education in an Era of Life-Long Learning". Das vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft veröffentlichte Dokument behandelt das Thema Erwachsenenbildung jedoch in einem breiten gesellschaftlichen Kontext und umfasst daher mehr als nur lebenslanges Lernen und dessen Verbindung zum Arbeitsmarkt. Die Veröffentlichung dieses Dokuments war zwar nicht speziell durch den Alterungsprozess der Bevölkerung motiviert, doch ist es, in diesem Zusammenhang betrachtet, von offensichtlicher Bedeutung. Das Grünbuch betont vor allem, dass durch die veränderten demographischen Entwicklungen weniger hochqualifizierte junge Personen auf den Arbeitsmarkt strömen werden, und weist somit auf die Notwendigkeit einer stärkeren Investition in die Fertigkeiten älterer Arbeitnehmern hin, um diese auf dem neuesten Stand zu halten. Dies gilt vor allem für Arbeitslose und Personen, die wieder in die Erwerbsbevölkerung zurückkehren.
Das Grünbuch versucht, eine Bestandsaufnahme der bisherigen Entwicklungen und des bislang Erreichten vorzunehmen sowie einen Rahmen für den zukünftigen Aufbau eines Erwachsenenbildungssystems zu schaffen. Das Dokument soll zum Ausgangspunkt einer weitgespannten Diskussion werden und den nötigen Hintergrund für Beratungen mit den wichtigsten Interessengruppen bilden, zu denen unter anderem Lehrer und Ausbilder, die Sozialpartner sowie Studenten und Vertreter der Öffentlichkeit zählen.
Ein wichtiges Ereignis, das Anstoß zu dieser Initiative gab, war eine 1997 von der OECD veröffentlichte vergleichende Erhebung zum Analphabetentum unter Erwachsenen, die auf beträchtliche Defizite in der Lese-/Schreib- und Rechenfähigkeit der irischen Bevölkerung hinwies. In der Erhebung wurden noch weitere besorgniserregende Aspekte festgestellt. Beispielsweise werden die in Irland vorhandenen Erwachsenenbildungsstätten, soweit sie genutzt werden, tendenziell von Personen besucht, die bereits relativ gut gebildet sind.
Zur institutionellen Reform empfiehlt das Grünbuch die Bildung eines Exekutivorgans (National Adult Learning Council - Nationaler Rat für Erwachsenenbildung), das die Koordination, Politikentwicklung und Mitarbeiterförderung im Bereich der Erwachsenenbildung vorantreiben soll. Angesichts der Vielzahl von Einrichtungen, die Erwachsenenbildung anbieten, wird dies als besonders wichtig erachtet. Auf lokaler Ebene wird die Einrichtung von Ausschüssen für Erwachsenenbildung vorgeschlagen, um die Planung und Bereitstellung von Erwachsenenbildung auf kommunaler und lokaler Ebene zu koordinieren und unterstützen.
Als eigentliche Maßnahme wird im Grünbuch die Entwicklung eines staatlichen Programms zur Alphabetisierung von Erwachsenen empfohlen, das auf die Behebung der im OECD-Bericht von 1997 festgestellten Hauptdefizite zielen soll. Auch wird die Einführung einer staatlichen "Initiative zur Rückkehr auf die Schulbank" vorgeschlagen, durch die Erwachsene vielfältigere Möglichkeiten zum Abschluss einer Sekundarbildung erhalten sollen. Es wird empfohlen, dass Einrichtungen für Postsekundarbildung in möglichst vielen Fakultäten ein Quotensystem für "Spätstudierende" einführen und für die zusätzlichen Kosten der Ausweitungs-, Zugangs-, Beratungs- und Netzwerkdienstleistungen finanzielle Unterstützung erhalten sollten. Laut Grünbuch ist ein stärkeres Engagement für die laufende Entwicklung in den Bereichen Fernunterricht bzw. Erschließung von Lernmöglichkeiten wesentlicher Bestandteil eines umfassenden Erwachsenenbildungssystems.
Hinsichtlich speziell auf den Arbeitsmarkt bezogener Maßnahmen empfiehlt das Grünbuch einige Änderungen, um die Flexibilität und Reaktionsfähigkeit der verschiedenen, vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft durchgeführten Maßnahmen zu verbessern. Diese beziehen sich in erster Linie auf die Unterstützung von Personen, die vorzeitig die Schule verlassen, sowie auf die Erleichterung einer Wiedereingliederung älterer Langzeitarbeitsloser. Zu den beabsichtigten Änderungen zählt die Einführung von flexibleren Teilzeitoptionen und ein Abrücken von den vorherrschenden Vollzeitprogrammen, für die nur einmal jährlich (im September) Personen angenommen werden. Das Grünbuch rät ferner, gemeinsam mit den Sozialpartnern die Möglichkeit zur Einführung eines Programms für bezahlten Bildungsurlaub zu prüfen.
Im Zusammenhang mit den Alterungsproblemen auf dem Arbeitsmarkt kommt dem 1998 eingeführten Gesetz über Gleichbehandlung im Beschäftigungsbereich ganz besondere Bedeutung zu, da es (direkte und indirekte) Diskriminierung in Beschäftigungsangelegenheiten aus diversen Gründen (auch aufgrund des Alters) als illegal verbietet.7 Das Gesetz deckt alle Aspekte der Diskriminierung im Bereich Beschäftigung ab, einschließlich Aspekte, die gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, Zugang zu Beschäftigung, Berufsbildung, Arbeitsbedingungen, Arbeitserfahrung, Beförderung und Kündigung beinhalten. So ist es laut Gesetz illegal, eine Stellenanzeige so abzufassen, dass bei vernünftiger Interpretation eine Diskriminierungsabsicht erkennbar ist. Außerdem sorgt das Gesetz dafür, dass in jeden Arbeitsvertrag eine "nichtdiskriminierende Gleichheitsklausel" aufgenommen wird. Die Gesetzesbestimmungen gelten für Arbeitgeber im privaten und öffentlichen Sektor sowie für Arbeitsvermittlungen, Berufsbildungskörperschaften, Gewerkschaften und Berufsverbände.
Anzumerken ist jedoch, dass die gesetzliche Berücksichtigung des Alters als Diskriminierungsgrund älteren Arbeitnehmern in keinerlei Hinsicht einen besonderen relativen Vorteil gegenüber Arbeitnehmern anderer Altersgruppen verschafft, da sich der Begriff Altersdiskriminierung im Rahmen dieses Gesetzes auf jedes Alter bezieht. Überdies schränkt das Gesetz nicht das Prinzip ein, nach dem ein Arbeitgeber berechtigt ist, eine Person mit den für den angebotenen Arbeitsplatz benötigten Eigenschaften und Fertigkeiten einzustellen. Auch erlaubt die Gesetzgebung unter besonderen, genau definierten Umständen Altersdiskriminierung bei Einstellung und Beschäftigung.
Das Gesetz wurde am 18. Oktober 1999 mit der Umsetzung der darin enthaltenen verwaltungstechnischen Vereinbarungen in Kraft gesetzt. Zu diesen zählt die Einrichtung einer Gleichstellungsbehörde, der die Verantwortung zur Förderung der Gleichbehandlung in Bezug auf die acht angegebenen Gründe obliegt, sowie die Einführung des gesetzlich vorgeschriebenen Amts eines Beauftragten für Gleichstellungsfragen, der für die Anhörung von Wiedergutmachungsansprüchen bei angeblicher Diskriminierung verantwortlich ist.
Es gibt nur wenige andere Sondermaßnahmen oder -initiativen, die für ältere Arbeitnehmer oder die Förderung aktiven Alterns von Bedeutung sind. Zwar existieren in Irland eine Reihe von Unterstützungsprogrammen mit niedrigeren Altersbeschränkungen oder mit Komponenten, die nur für Personen oberhalb eines gewissen Alters bestimmt sind, doch können die Jahresangaben für diese Altersbeschränkungen (meistens 25, manchmal 35 Jahre) im Sinne des vorliegenden Berichts nicht als "alt" betrachtet werden. Selbst bei Vorliegen solcher Altersbeschränkungen kommt es zu einem bestimmten Grad unweigerlich zum "creaming", so dass das Alter der meisten an diesen Programmen Teilnehmenden eher an den unteren Altersgrenzen liegt. Unter diesen Umständen ist die Zahl der über 50-jährigen Teilnehmer wahrscheinlich sehr gering.
Im Rahmen der verschiedenen Beschäftigungsprogramme, die das Alter als Kriterium heranziehen, stellt die Teilzeitbeschäftigungsoption des kommunalen Beschäftigungsprogramms eines der wichtigsten dar. Diese Maßnahme, die im Wesentlichen Teilzeitarbeit in öffentlich finanzierten Projekten anbietet, ist hauptsächlich auf Personen ab 35 Jahren beschränkt, die seit mindestens drei Jahren arbeitslos gemeldet sind. Mit einer angestrebten Teilnehmergrenze von 10.000 Personen ist diese Maßnahme relativ groß angelegt.
In Anbetracht des erwarteten Anstiegs der Anzahl älterer Arbeitnehmer in der irischen Erwerbsbevölkerung soll die gegenwärtige Beschäftigungssituation dieser Arbeitnehmer hier kurz dargestellt werden. Tabelle 5 zeigt die Arbeitslosenquoten für Frühjahr 1997 und 1999 nach Geschlecht und Alter. Bezieht man "ältere" Arbeitnehmer in diesem Zusammenhang auf die über 45-Jährigen, so lassen die Zahlen von 1999 für diese Altersgruppe keine besonders hohe Arbeitslosigkeit erkennen, da ihre Arbeitslosenquoten der Gesamtarbeitslosenquote von 5,7% entsprechen oder etwas darunter liegen. Die höchsten Arbeitslosenquoten (über 11%) waren unter den 15- bis 19-jährigen Erwerbstätigen zu verzeichnen.
Aus den Zahlen ist auch ersichtlich, dass die Gesamtarbeitslosenquote in 1998 von 10,3 auf 5,7% beträchtlich fiel. Während für alle Altersgruppen eine Abnahme der Arbeitslosigkeit zu erkennen war, konnte bei den jüngeren Altersgruppen ein deutlich höherer relativer Rückgang festgestellt werden. Dies weist darauf hin, dass der gegenwärtige wirtschaftliche Aufschwung in Irland eher jungen Personen zugute kommt.
Trotz dieser im Allgemeinen günstigen Entwicklungen lassen sich aus den Zahlen auch einige beunruhigende Aspekte ablesen, beispielsweise hohe Langzeitarbeitslosigkeit (LZA) unter älteren Arbeitnehmern. Tabelle 6 zeigt, dass sich 1999 die Langzeitarbeitslosigkeit bei den über 45-Jährigen auf 57% der Gesamtarbeitslosigkeit (64% bei den Männern) belief, verglichen mit 46% bei den 25- bis 44-Jährigen und 27% in der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen. Diese Ergebnisse stimmen mit denen vieler anderer Analysen überein, die deutlich machen, dass die Aussichten auf Wiedereingliederung in Beschäftigung für ältere Arbeitnehmer (vor allem für diejenigen, die sich dem Rentenalter nähern) nicht besonders gut sind. Probleme wie diese gaben ersten Anlass für die Einführung (1990) der bereits erwähnten PRETA-Maßnahme, die es älteren Arbeitslosen ermöglicht, sich aus der Erwerbsbevölkerung zurückzuziehen und weiterhin Unterstützungszahlungen zu erhalten.
Es ist jedoch ermutigend, dass sich die Situation, wenn auch langsam, zu verbessern scheint. Neben den bereits erwähnten sinkenden Arbeitslosenquoten deutet die neueste vierteljährlich durchgeführte Nationale Haushaltserhebung (Quarterly National Household Survey - CSO)8 darauf hin, dass die Erwerbsquoten älterer männlicher Arbeitnehmer in den zwölf Monaten bis Frühjahr 1999 nach einem sehr langen Zeitraum mit sinkender Tendenz tatsächlich angestiegen sind. Diese eher positiven Signale können den allgemeinen Auswirkungen eines in der irischen Wirtschaft entstehenden Arbeitskräftemangels zugeschrieben werden. Obwohl die Beweise dafür bislang eher beschränkt sind, scheinen die wirtschaftlichen Umstände die Arbeitgeber zu veranlassen, ältere Erwerbspersonen in einem anderen Licht zu sehen, so dass einige Arbeitnehmer die Möglichkeit eines Rückzugs aus der Erwerbsbevölkerung kurz vor Erreichen des Rentenalters noch einmal überdenken werden.
| Jahr | 15-19 | 20-24 | 25-34 | 35-44 | 45-54 | 55-59 | 60-64 | 65+ | Gesamt |
| Männer | |||||||||
| 1997 | 20,2 | 15,7 | 10,1 | 9,4 | 9,4 | 7,3 | 5,1 | 1,3 | 10,4 |
| 1999 | 10,6 | 7,6 | 5,4 | 5,7 | 6,0 | 4,8 | 3,2 | 0,4 | 5,9 |
| Frauen | |||||||||
| 1997 | 23,4 | 12,5 | 9,5 | 9,0 | 9,4 | 5,6 | 4,0 | 6,3 | 10,3 |
| 1999 | 11,9 | 7,0 | 4,8 | 4,9 | 4,6 | 4,6 | 4,0 | 1,5 | 5,5 |
| Gesamt | |||||||||
| 1997 | 21,5 | 14,2 | 9,8 | 9,2 | 9,4 | 6,8 | 4,8 | 2,4 | 10,3 |
| 1999 | 11,1 | 7,4 | 5,1 | 5,4 | 5,5 | 4,8 | 3,4 | 0,6 | 5,7 |
Quelle: Central Statistics Office (1999b).
| 15-24 | 25-44 | 45+ | Gesamt | |
| Männer | 30,1 | 57,2 | 64,2 | 51,9 |
| Frauen | 23,6 | 27,9 | 40,0 | 28,8 |
| Gesamt | 27,2 | 45,7 | 56,5 | 42,9 |
Quelle: Central Statistics Office (1999b).
Obwohl sich in der irischen Bevölkerung allmählich eine deutliche Alterung bemerkbar machen wird, unterscheidet sich die daraus entstehende demographische Lage von der vieler anderer europäischer Länder, wo die Zahl der Personen in den Altersgruppen kurz vor und nach der Verrentung bereits stark angestiegen ist und Prognosen zufolge auch weiterhin ansteigen wird. Die Unterschiede liegen aber nicht nur im zeitlichen Ablauf. Selbst wenn der Alterungsprozess in Irland richtig angelaufen ist, wird das Altersungleichgewicht nicht so akut sein, wie es für andere europäische Länder vorhergesagt wurde. Die Prognosen in Tabelle 1 zeigen, dass der Anteil der über 54-Jährigen an der irischen Gesamtbevölkerung in 2021 etwas mehr als 27% betragen wird. Für die (15) EU-Staaten insgesamt werden für dasselbe Jahr knapp 35% prognostiziert, wobei der Anteil in einzelnen Ländern sogar noch höher liegen wird (z.B. in Deutschland) (vgl. Eurostat 1999).
Auch kann der Alterungsprozess in Irland nicht isoliert betrachtet werden. Der Bevölkerungsrückgang in den jüngeren Altersgruppen wird einige der durch den Alterungsprozess ausgelösten Nachteile ausgleichen. Der Gesamtabhängigkeitsquotient, in dem sowohl die abhängigen Jugendlichen als auch die sich verändernde Zahl älterer Personen in der Bevölkerung berücksichtigt werden, wird in Irland in den nächsten zwei Jahrzehnten kleiner werden und, wie Tabelle 2 zeigt, selbst nach wieder einsetzendem Anstieg nach 2016 grob überschlagen nur den derzeitigen Stand (ca. 50%).
Man darf jedoch nicht vergessen, dass die oben genannten Indikatoren, selbst wenn sie für die kommenden Jahrzehnte eine höhere Abhängigkeit vorhersagen, eine Abhängigkeit auf viel niedrigerem Niveau zur Folge haben als jene, die in Irland zu Zeiten starker Auswanderung herrschte. In den späten sechziger und frühen siebziger Jahren betrug der Gesamtabhängigkeitsquotient 75% (und die Altersabhängigkeit fast 20%). Vor diesem Hintergrund ist auch die gegenwärtige Haltung gegenüber Alterung und Abhängigkeit in Irland zu sehen, die nicht so dramatisch ausfällt wie in einigen anderen europäischen Ländern, in denen erstmals eine hohe Abhängigkeit auftritt. Eine detailliertere Diskussion dieser und verwandter Themen enthält ein von Fahey, FitzGerald und Maitre (1998) veröffentlichter Bericht.
Diese Gründe erklären, warum in Irland bisher noch keine erkennbare Notwendigkeit bestand, der Frage der Alterung besondere Aufmerksamkeit zu widmen, weder in Bezug auf das Arbeitskräftepotential noch in Verbindung mit sozialer Absicherung im Allgemeinen (abgesehen von der bereits diskutierten Rentenfrage). Wenn man Entwicklungen wie die "Aktivierung" älterer Arbeitnehmer betrachtet, muss ebenfalls bedacht werden, dass viele Arbeitsmarktmaßnahmen europäischer Länder in den vergangenen Jahrzehnten hauptsächlich auf die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit (vor allem der Jugendarbeitslosigkeit) ausgerichtet waren. Bis vor relativ kurzer Zeit waren die meisten Maßnahmen weit davon entfernt, die Aktivierung älterer Personen zu unterstützen, sondern dienten vielmehr der Förderung ihrer Frühverrentung, um Beschäftigungsmöglichkeiten für andere zu schaffen. Wie bereits erwähnt, wird sich diese Situation in Irland in den nächsten Jahren wahrscheinlich durch Marktkräfte in Form von Arbeitskräftemangel ändern, insbesondere wenn die Zahl der Arbeitsmarktzugänge aus dem Schulbildungssystem zu sinken beginnt.
Während die langfristige demographische Entwicklung nicht unbedingt mit übermäßiger Besorgnis betrachtet werden muss, wird von Analysten betont (einschließlich Fahey et al. 1998), dass das Nachlassen des demographischen Drucks in den nächsten zwanzig Jahren Gelegenheiten bieten wird, die genutzt werden sollten, um drängende soziale Probleme und Ungleichheiten in der irischen Gesellschaft anzugehen. Zwar mag die Gesamtabhängigkeit in den kommenden Jahrzehnten sinken, doch wird die Altersabhängigkeit allmählich steigen und gegen 2020 ein historisch hohes Niveau erreichen, was eine beträchtliche Neuverteilung der öffentlichen Ressourcen erfordern wird.
Überdies besteht die Gefahr, dass der noch nie dagewesene wirtschaftliche Aufschwung, den Irland in den neunziger Jahren erlebt hat, die Gesellschaft in falsche Sicherheit wiegt. Seit 1993 werden die öffentlichen Finanzen umgestaltet, wobei die großen Haushaltsüberschüsse der letzten Jahre dazu geführt haben, dass Probleme, die die meisten Gesellschaftsgruppen betreffen, stärker als zuvor beachtet werden. Die Tage des Überflusses werden jedoch nicht immer anhalten, und es gibt gewichtige Argumente dafür, die derzeit günstige Lage für die Einleitung neuer politischer Maßnahmen zu nutzen, die zukünftigen Veränderungen in der Gesellschaft (auch hinsichtlich der Altersproblematik) und in der Bevölkerung als Ganzes gerecht werden.
Jerry Sexton
Central Statistics Office (1999a): Population and Labour Force Projections 2001-2031. Dublin.
Central Statistics Office (1999b): Quarterly National Household Survey. Second quarter 1999. Dublin.
ESRI (1996): A Review of the Commission on Social Welfare's Minimum Adequate Income. Dublin.
Eurostat (1999): Demographic Statistics, 1998 Edition. Luxemburg.
Fahey, T., J. FitzGerald & B. Maitre (1998): The Economic and Social Implications of Demographic Change. Journal of the Statistical and Social Inquiry Society of Ireland. Dublin.
National Pensions Board (1998): Securing Retirement Income. National Pensions Policy Initiative. Dublin.
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